Es hatte sich in den letzten Wochen schon angedeutet: Unsere U10 kann in der starken Nashorn-Gruppe durchaus mithalten. Heute hat sich die Mannschaft das erste Mal mit einem Sieg belohnt.

 

Bei nasskaltem Herbstwetter musste die Mannschaft diese Woche umbauen. Einer der Leistungsträger beim ersten Punktgewinn letzte Woche fiel krankheitsbedingt aus. Dies verunsicherte die Mannschaft. Insbesondere in der Defensive fehlte die Ordnung, so dass die Anfangsphase dem Gegner gehörte. Mit einem direkten Freistoß in der 5. min fiel dann jedoch der Führungstreffer, der auch wieder das Selbstbewusstsein der Vorwoche zu Tage brachte. Ein Doppelschlag zwischen der 8. und 9. Minute brachte eine komfortable 3:0 Führung. Von da an bestimmten die Dornacher das Spiel, daran konnte auch das 1:3 in der 11. Minute nichts ändern. Dennoch ging unsere Mannschaft mit einem 3:3 in die Kabine, da man zweimal zu offensiv wurde und in der 16. und in der 23. Minute Gegentreffer hinnehmen musste, weil der Gegner in Überzahl kontern konnte.

 

Zur Pause stellten die Trainer die Defensive um, die Mannschaft fand damit zum überlegenen Spielstil zurück. Wieder konnten die Dornen innerhalb von vier Minuten einen Drei-Tore-Vorsprung herausarbeiten. Dass dies nach 35 Minuten noch keine Vorentscheidung war, hatte man in der ersten Halbzeit gesehen. Aber diesmal hielten die Dornen im nun offenen Schlagabtausch dagegen, insbesondere konnte auch der Dornacher Keeper mit einigen guten Paraden weitere Gegentore verhindern. So setzte dann unsere Mannschaft mit dem Abpfiff den Schlusspunkt mit einem schönen Konter zum 7:3.

 

Nächste Woche haben die Jungs dann spielfrei, in zwei Wochen kommt der SV Heimstetten nach Dornach. Mit dem gewonnen Selbstbewusstsein und vielleicht einmal in Bestbesetzung ist sicher auch dann etwas drin.

Mit zwei Niederlagen in eine sehr starke Gruppe gestartet, wollten die junge Dornen gegen favorisierte Kirchheimer so lange wie möglich gegenhalten und zeigen, dass sie auch als Underdog die Gegner ärgern können. Eine kämpferische Einstellung war unserer Mannschaft sofort anzumerken. Die spielerisch starken Kirchheimer wurden gleich zu Beginn unter Druck gesetzt und so gehörten die ersten beiden Chancen den Dornachern. In der 7. Minute wurde der Einsatz dann auch belohnt, ein herrlicher Schuss aus spitzem Winkel brachte das 1:0. Und die Dornen drängten weiter, konnten das Ergebnis aber nach teils sehenswerten Kombinationen nicht erhöhen, weder beim Pfostenschuss in der 14. Minute, noch bei den Chancen in der 15., 16. und 18. Minute. So fiel dann in der 21. Minute mit der ersten echten gegnerischen Chance das 1:1, welches die Dornen aber sofort mit einem abgefälschten Schuss in der 22. Minute kontern konnten. Nach einer Ecke fiel dann sogar noch das 3:1 in der 23. Minute. Leider konnte die Mannschaft dieses Ergebnis nicht in die Pause retten. Einen zu kurzen Abstoß nutzte ein Kirchheimer mit einem Schuss ins Dreiangel zum Verkürzen. Insgesamt – da waren sich die Beobachter einig – die beste Halbzeit, die man von der Mannschaft seit langem gesehen hat, insbesondere wenn man bedenkt, dass einige Leistungsträger des Vorjahres in ältere Mannschaften gezogen worden.

 

Die 2. Halbzeit begann direkt wieder mit einer Dornenchance. Ein scharfer Ball nach innen konnte leider nicht verwertet werden. Leider häuften sich in der Folgezeit einige Dinge, die sich auch in der ersten Halbzeit kurz angedeutet hatten. Im Sog der Euphorie ihrer bärenstarken Leistung wurde die Mannschaft zu offensiv, was in der 27. Minute in einer eins gegen drei Situation auch bestraft wurde. Das Spiel wog von nun an auf und ab. Ein schöner Kopfball nach einer Ecke brachte das 4:3 in der 32. Minute. Einer ungenutzten Riesenchance zum 5:3 in der 37. Minute folgte im Gegenzug das 4:4. Wiederum stand der Gegner sträflich frei. Am Keeper lag es nicht, im Gegenteil. In der 41. Minute konnte er im eins gegen eins den Rückstand verhindern. Der fiel dann in der 42. Minute, diesmal wieder per Fernschuss. Aber die Dornen gaben nicht auf und erarbeiteten immer wieder Chancen und Freistöße aus gefährlicher Position. Es dauerte bis zur 47. Minute bis zum Ausgleich nach einem Abstauber. In der Schlussminute gelang nach einem sehenswerten Konter dann gar noch die verdiente Führung. Doch auch diese wurde durch etwas fehlende Konsequenz im Rückwärtsarbeiten noch aus der Hand gegeben. Mit dem Schlusspfiff – es wurde aufgrund von Unterbrechungen zwei Minuten nachgespielt – gelang den Gästen noch das 6:6.

Am letzten Osterferienwochenende veranstalteten die Jugendabteilungen des TSV 1860 München und des SV Dornach gemeinsam einen Leistungsvergleich der Jahrgänge 2009/10 auf der Anlage des SVD.

Hierzu konnten, neben der 60er U9 und der Dornacher U10 die U9/10 des SSV Reutlingen sowie die U9-Vertretungen von Wacker Innsbruck, SG Quelle Fürth, SV Waldperlach und FC Augsburg begrüßt werden. Auf dem schon traditionell hervorragenden Grün des SVD wurde Jugendfußball erster Güte präsentiert. Das sehr homogene Teilnehmerfeld sorgte dafür, dass die Zuschauer fast ausnahmslos enge Begegnungen zu sehen bekamen und sichtlich begeistert waren.

Von den beiden Gastgebern konnten die Löwen mit drei Siegen gegen Fürth (2:0), Innsbruck (4:0) und Dornach (3:1), zwei Unentschieden gegen Reutlingen (0:0) und Waldperlach (0:0) sowie einer Niederlage gegen Augsburg (0:1) mit elf Punkten Platz zwei hinter dem FCA (zwölf Punkte belegen). Den Dornen gelang ein Sieg gegen Augsburg (2:1), drei Unentschieden gegen Innsbruck (1:1), Fürth (2:2) und Reutlingen (1:1) sowie zwei Niederlagen gegen Waldperlach (0:6) und 1860 (1:3). Beide Niederlagen wurden mit schwindenden Kräften in den beiden letzten Begegnungen kassiert und bei den drei Unentschieden wurde jeweils eine Führung in letzter Minute hergegeben. Mit etwas mehr Cleverness wären sogar mehr als sechs Punkte und ein ohnehin schon sehr beachtlicher sechster Platz – punktgleich mit dem Fünften Reutlingen – drin gewesen. Aber es sollte ja ganz ohne Pokale, Mikrofone, lauter Musik und Tamtam in erster Linie um Fußball sowie einen Lerneffekt gehen. Diesem Ziel wurde der Leistungsvergleich uneingeschränkt gerecht und die Beteiligten waren sich einig, dass dieses Format unbedingt wiederholt werden soll.

Die komplette Turnierergebnisse stehen zum Download bereit.