SV Schechen 0:1 SV Dornach I (0:0)

Esra, Nancy, Carina, Eli, Ann-Ki, Karin (C), Jule, Rifa, Lisa B., Miri, Steffi R., Nessa (A), Sase (A), Amelie (A), Aylin (A), Steffi H. (A), Sabrina P. (A)

Am Samstag, den 1.10. stand eine harte Partie gegen den ungeschlagenen Tabellenführer an. Die Dornen wussten, dass sie 100% geben mussten, um mithalten oder vielleicht sogar einen Punkt mit nach Hause nehmen zu können. Der SVD startete sehr konzentriert und kam gut in das Spiel. Schechen brauchte ein Weilchen, um ins Spiel zu finden, doch auch die darauffolgenden Chancen waren keineswegs zwingend. Die Zuschauer sahen ein sehr ausgeglichenes, umkämpftes Spiel mit Abschlüssen auf beiden Seiten. Kurz vor der Pause verpasste Miri Prinz einen langen Ball auf den zweiten Pfosten nur knapp.

Für die zweite Halbzeit nahmen sich die Dornen vor, weiter so konzentriert und sicher zu stehen. Die Gegner machten gleich nach der Pause offensiv viel Druck, doch die Dornacher Mädels konnten diesem standhalten. Da der Fokus klar auf der Defensive lag, hatten die Sturmspitzen wenig Unterstützung, setzten sich aber trotzdem oft durch und konnten viele Bälle halten. Das erforderte ein großes Laufpensum der Beiden, weshalb Trainer Daniel Kölbl ihnen ab der 60. Minute eine kleine Pause gönnte. Jule Platek rutschte somit vor in den Angriff. Sie war es auch, die sich in der 69. Minute klasse durchsetzte und mit einem satten Schuss ins lange Eck die sehr umjubelte Führung für die Dornen erzielte. Dieses Tor war, aufgrund der häufigen, Dornacher Vorstöße, nicht unverdient. Anschließend warf die Heimmannschaft, die als klarer Favorit galt, alles, was sie hatte, nach vorne. Die Schechener hatten zunehmend mehr Torchancen, die immer gefährlicher wurden. Es gab viele Freistöße vor dem Strafraum der Dornen, folglich gab es drei gelbe Karten und das Spiel war unglaublich spannend. Der Höhepunkt der Spannung war eine Aktion im Dornacher Strafraum, bei der zweimal auf der Linie geklärt wurde. Mit viel Kampf und einem wahnsinnigen Zusammenhalt wurde die Führung über die Zeit gebracht und natürlich anschließend gebührend gefeiert.

Insgesamt muss man sagen, dass dieser Sieg überraschend und mit viel Glück erreicht wurde, aber keineswegs unverdient war. Der SVD war, abgesehen von der Schlussphase, dem BOL-Absteiger ein absolut gleichwertiger Gegner.