U12-2 holt 3 Punkte

Die SG Aschheim/Dornach empfing letzten Samstag den TSV Trudering. Für das Trainerteam Theo und Michi erstmal eine Aufgabe, deren Schweregrad nur schwer definierbar ist. Auf der einen Seite gab es im Lauf der Saison beim TSV Trudering teils beeindruckende Ergebnisse, teils aber auch Spiele, die den Jungs der SG Aschheim/Dornach keinen Respekt abrangen. Deshalb war die Ansprache vor dem Spiel in der Kabine eindeutig: Die Erfolgswelle von 5 Siegen in Folge mitnehmen, aber nicht blenden lassen, nicht leichtsinnig werden. Den Gegner respektvoll begegnen, ohne auf die eigene dominante Art zu verzichten. Schon beim Warmmachen die erste wichtige Anweisung, der Boden feucht, deshalb versuchen, flach zu schießen und sofort die Sturmspitzen drauf zu gehen und auf Abpraller spekulieren. Und die Jungs der SG Aschheim/Dornach setzten genau das um, 6.Spielminute, Schuss aus der zweiten Reihe, der Torwart lässt nur abprallen und Stürmer Tobias setzt die Anweisung um, setzt sofort nach und staubt zum 1:0 ab. Frühe Führung, das war genau nach dem Geschmack der Trainer. Die Folge war, die SG Aschheim/Dornach schnürte den TSV Trudering in seiner Hälfte ein, dominierte mit sehr gutem Kombinationsspiel. Und, sehr zu Freude der Trainer, zeigten sie konsequent immer wieder, das Spiel breit zu machen, auf die Flügel zu spielen, und somit den Gegner in seiner massiven Defensive aufzubrechen, um Lücken zu schaffen. Leider scheiterten zig Möglichkeiten entweder am eigenen Abschluss oder an einem überragend starkem Truderinger Keeper, der in dem ganzen Spiel eine Vielzahl an Torchancen bravourös vereitelte. Und nach rund 15 Minuten spürte man bei den Jungs der SG Aschheim/Dornach eine gewisse Selbstverständlichkeit. Es fehlten die letzten 10 %, aber nicht, weil der Gegner das nicht zulässt, sondern weil die Jungs eine Lässigkeit zeigten, so nach dem Motto, wir gewinnen das so oder so. Und das brachte, völlig unnötig, den TSV Trudering wieder ins Spiel. Die Abschläge des Keepers landeten immer wieder bei den Spielern im Mittelfeld von Trudering, die einen Aufwind witterten und versuchten, mit schnellen Bällen für Unruhe zu sorgen. Es gab zwei bis drei Situationen, die die SG Aschheim/Dornach zwar nicht ernsthaft in Schwierigkeit brachten, dennoch andeuteten, dass das beim knappen Spielstand von 1:0 auch mal schnell nach hinten losgehen kann. Der Pausenpfiff kam für die Trainer Theo und Michi wie eine Erlösung, um die Chance zu haben, wieder auf die Jungs einzuwirken. Tenor war: Im Mittelfeld wieder kompakter zu stehen, der erste Ball muss wieder bei uns landen, die Gegner darf man die Bälle gar nicht erst annehmen lassen. Dann wieder 100%igen Einsatz zeigen, absolut das Maximum zu geben, dringend das 2:0 zu machen. Und die Pausenansprache zeigte ihre Wirkung. Die Jungs der SG Aschheim/Dornach zeigen ihre Dominanz auch in der Endausprägung. Es dauerte rund 5 Minuten, als Korbi B sich auf links durchsetzte und mit einem satten Schuss ins Eck das überfällige 2:0 erzielte. Für das restliche Spiel zeigte sich meist derselbe Ablauf: Der TSV Trudering igelte sich im Strafraum ein, teils aus Ratlosigkeit, wie man gegen die Dominanz der SG Aschheim/Dornach reagieren soll, teils aber auch, dass sie konditionell einfach am Ende waren. Es gab in der zweiten Hälfte genau zwei Situationen, in der der TSV Trudering vor dem Tor der SG Aschheim/Dornach auftauchten, ohne aber wirklich Gefahr auszustrahlen. Trotz der Dominanz der SG Aschheim/Dornach fielen keine Tore, was einfach daran lag, dass es extrem schwer ist, gegen einen Gegner Tore zu erzielen, die zu neunt im Strafraum einen Riegel aufbauen. In der Nachspielzeit dann nochmal ein Erfolgserlebnis: Flanke in den Strafraum, am langen Pfosten sprang Adam am Höchsten und köpfte aus 3 Metern zum 3:0 Endstand ein. Abpfiff und der Jubel war riesig, wieder einen Sieg eingefahren, Tabellenplatz 2 weiter verteidigt. Trainer Michi dazu: „Natürlich nehmen wir das Wort „Aufstieg Kreisklasse“ in den Mund. Wir haben noch 3 Spiele, haben zwei Punkte Vorsprung. Wenn ich sehe, wie du Jungs im Training mitziehen, wie sie sich untereinander pushen und analysieren, da spürst du als Trainer, dass das etwas ganz Besonderes zusammenwächst. Wenn man die Ergebnisse sieht, die nicht aus Zufall entstehen, sondern weil man einfach dominant der Bessere ist, dann willst du natürlich auch aufsteigen.“ Und mit einem Augenzwinkern fügt er hinzu „Nochmal gegen den FC Stern antreten, mit dem jetzigen Lauf, das wäre interessant, wie das ausgeht“. Am nächsten Samstag geht es zum TSV Poing, mit dem klaren Ziel, die Erfolgsserie weiter auszubauen!