Nachdem der Start in die Kreisklasse mit einem 0:7 gegen Helios Daglfing deutlich in die Hose ging, galt es gegen den TSV Zorneding so einiges wieder gut zu machen. In erster Linie war es der Wille, bis zur letzten Minute zu kämpfen, egal wie es steht. Diese Eigenschaft fehlte noch gegen Daglfing. Und so trat das Team auch an, dominant und aggressiv in der Balleroberung. Die Belohnung, schon früh das 1:0 für die SG Aschheim/Dornach durch den Sommerzugang Theo. Das Tor an sich war aber kurios, aus dem rechten Halbfeld eine Mischung aus Flanke und Torschuss kam im gemächlichen Tempo aufs Tor. Der Torwart, so schien es, ging mit Absicht noch einen Schritt zurück, er dachte wohl, der ging ins Aus. Und plötzlich rollte der Ball ins Netz. Das weitere Spiel war auf Augenhöhe. Zorneding war immer dann gefährlich, wenn sie steile Bälle auf ihren schnellen Stürmer spielten. Der erste Warnschuss kam, als ein Pass in den Lauf gut von dem Stürmer mitgenommen wurde und auf dem herauslaufenden Keeper Kilian vorbei spitzelte, aber nur den Pfosten traf. 10 Sekunden vor dem Halbzeitpfiff der gleiche Angriff, nur diesmal saß der Ball, 1:1 zu einem denkbaren schlechten Zeitpunkt. Trainer Michi hatte in der Halbzeit einiges zu tun, die Köpfe wieder frei zu bekommen, zeigte auf, dass wir gute Chancen haben, gut im Spiel sind und wir dieses Spiel gewinnen. So engagiert ging die Truppe dann in die zweite Halbzeit. Es dauerte nicht lang, ehe Farhan, ebenfalls ein Sommerzugang sich gut den Ball eroberte, im Zweikampf durchsetzt und mit einem satten Schuss das 2:1 für die SG Aschheim/Dornach markierte. Dann wurde es etwas kurios – ein Freistoß für Zorneding kam in den Strafraum, Marcel ging mit beherztem langen Fuß entgegen, schwer zu beurteilen, ob es ein Foul war oder nicht. Der Pfiff blieb aber aus, somit kein Elfmeter. Adam hatte den Ball am Rande des eigenen Strafraums gesichert, will das Spiel ruhig machen, sucht Anspielstationen, als man feststellt, dass ein Zornedinger Spieler weinend am Boden liegt. Der Schiedsrichter pfeift, da ist gefühlt schon eine Minute vergangen, zeigt auf unseren Spieler Adam um zu signalisieren, das Spiel ist unterbrochen und Betreuer kamen auf den Platz. Als die Behandlungspause vorbei war, die Betreuer vom Platz, lag der Ball auf einmal auf dem Elfmeterpunkt. Der Elfmeter war dann drin, 2:2 und ab dem Punkt, wie schon gegen Daglfing, war die Mannschaft traumatisiert. Schnell kassieren wir das 3:2 und die Jungs waren gebrochen. Das 4:2 war dann nur noch eine Folge daraus. Trainer Michi zur Gesamtleistung der Mannschaft: „Es tut mir für die Jungs leid, in jedem Spiel wirst mit so einer fragwürdigen Entscheidung auf die Verliererspur gebracht. Aber diesmal haben die Jungs bis zum Schluss gekämpft, sich nicht aufgegeben. Das war eine deutliche Steigerung gegenüber Daglfing, darauf lässt aufbauen“. Am kommenden Samstag empfängt die SG Aschheim/Dornach den ungeschlagenen TSV Ottobrunn.
